8 Impulse zum Üben für den Wiedereinstieg ins neue Jahr

Veröffentlicht am Kategorisiert in Üben
8 Impulse zum Üben für den Wiedereinstieg

Für einen gelungen (Wieder-) Einstieg in das Üben und das Musizieren mit deinem Instrument oder mit deiner Stimme habe ich dir 8 Impulse für deine eigene Musizier- und Übepraxis in diesem Artikel zusammengetragen. 

Vielleicht kannst du einen dieser Impulse pro Einheit umzusetzen. Aber am wichtigsten ist es, dass du dich grundsätzlich mit diesen „Vorsätzen“ nicht unter Druck setzt, denn: „Das Dogma ist, dass es keines gibt“  

  1. Höre auf dein Gefühl. Dein Gefühl hat meistens recht. Verabschiede dich von dem Wissen über Technik und andere Dogmen über das Musizieren. Explizites Wissen hilft uns für die eigene Entfaltung nicht unbedingt weiter. Das implizite Körperwissen ist für unseren körperlichen Ausdruck viel entscheidender. Also höre auf deinen Körper und komme mit ihm in Kontakt. 
  1. Wenn du mehr auf deinen Körper hörst, kommst du besser mit ihm in Kontakt. Nimm dir die Zeit vor dem Spielen. Trete auch während des Übens und Musizierens, immer wieder mit dir und deinem Körper in Kontakt. Höre auf, den Körper nur zu benutzen. Komme in Einklang mit deinem Körper.
  1. Damit du mit deinem Körper besser in Kontakt treten kannst, solltest du auf jeden Fall das Tempo herausnehmen. Nimm das Tempo im wahrsten Sinne des Wortes heraus und spiele oder singe vieles sehr langsam, aber lasse dir auch Zeit beim Üben. Übe immer nur in sehr kurzen Abschnitten (10-20 Minuten), sodass du immer frisch bist. Versuche dir eine angenehme und stressfreie Übe-Atmosphäre zu schaffen. 
  1. Damit einhergeht, dass du dich von dem Gedanken bzw. Leitsätzen wie ich „muss“ höher, schneller und weiter kommen, verabschieden. Gerade für einen Einstieg nach einer Pause, aber auch grundsätzlich, ist diese Form von Leistungsdenken nicht wirklich hilfreich. Die Folge könnte sein, dass du schnell kompensierst und nicht wieder mit einem guten Körpergefühl zu musizieren beginnst.
  2. Höre auf, alles zu kontrollieren zu wollen. Dein Körper ist viel schlauer, als du denkst und wird den, für ihn richtigen Weg, einschlagen und finden. Du musst ihn nur lassen. Versuche dich damit anzufreunden und die Unsicherheit, die dadurch entstehen kann, auszuhalten. 
  1. Emotionen und „Gefühle sind die Schmiere der Bewegung“ (G. O. v. d. Klaashorst). Lasse also Gefühle und Emotionen zu. Erst dadurch werden die Bewegungen deines Musizierens zu feinfühligen und feinmotorischen Bewegung. Wenn sich auf der Basis einer guten Körperwahrnehmung stimmig und gut anfühlt, hat der Körper meistens recht.
  1. Weniger ist mehr. Versuche, dich auf die wesentlichen Dinge deines Musizierens zu reduzieren. Es gibt viel zu viele Übungen und Techniken, die wir umsetzen könnten. Im Zweifel ist es für mich immer das Musizieren an sich, für das ich mich beim Üben entscheide. Für mich gibt es wenige, aber grundsätzliche Übungen, die ich mit einem guten Körpergefühl versuche zu üben. 

Wie ist es denn für dich? Wie gestaltest du deinen Wiedereinstieg? Wie bekommst du ein gutes Körpergefühl? Schreib mir es doch in die Kommentare.

Viel Spaß beim Fühlen

Albrecht

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert